Als DJ habe ich früher Tracks aus allen Ecken geholt – bis ich merkte, wie Qualitätsverluste und rechtliche Grauzonen meine Mixe killen. In diesem Kapitel zeige ich legale Quellen, mit Fokus auf Streaming, YouTube und vor allem CD-Rips sowie Kaufdateien für top Sound.
YouTube
YouTube eignet sich für DJs nur bedingt, da die meisten Downloads illegal sind und die Audioqualität oft unter 128 kbit/s liegt – Bass fehlt, Höhen klingen matschig.
Spotify im DJ-Setup
Der Umfang der Spotify Bibliothek verlockt. Spotify Premium streamt bis 320 kbit/s Ogg Vorbis und bietet gute Qualität.
Abspielen aus der Spotify App bietet jedoch keine Übergänge, kein Mixen, kein Vorhören und ist allein daher für DJ’s ein NoGo. Auch wenn die DJ Software Serato Spotify integriert hat, ist die Nutzung von Spotify für öffentliche Auftritte oder kommerzielle Nutzung grundsätzlich nicht erlaubt. Mit Audials One erreicht man gute Aufnahmen von Spotify, die super getaggt sind. Auch sind diese Files nicht mehr als Spotify Aufnahmen erkennbar. Nur ist dies nicht zulässig.
Tipp: Entdecke auf Youtube und Spotify Songs, kaufe sie dann legal weiter unten.
CD-Aufnahmen
Ripse eigene CDs als FLAC oder WAV (>800 kbit/s) für verlustfreie Qualität – detailliertere Wellenform, mehr Dynamik und kein Gain-Boost nötig im Vergleich zu gekauften MP3s . Mit Tools wie Exact Audio Copy hast du perfekte Tags und Offline-Sicherheit; ideal für Serato/Rekordbox . Vorteil: Legal als private Kopie.
Kaufen
Kaufe MP3 320 kbit/s CBR (upgradbar zu WAV für 0,75 €) bei Beatport, Traxsource oder Bandcamp – legal, hochwertig und DJ-optimiert mit Key/BPM-Tags. Beatport ist Marktführer für Electronic/Tango-Fusion.
Dein erster Schritt: Baue mit Kaufdateien und CD-Rips eine Library auf – starte mit 50 Tracks von Beatport, rippe 10 CDs.
